Geschichte der Lohmühle

Das umfassend sanierte Baudenkmal „Lohmühle“ – ein Stück niederrheinischer Stadtgeschichte, umfasst von modernen und funktionsgerechten Büroräumen – bietet ideale Arbeitsbedingungen.

Im Jahre 1828 erbaut durch den Gerber Friedrich Wilhelm Deußen nach dem Vorbild niederländischer Turmwindmühlen „sechs Minuten fern von der Stadt, nächst dem nach Bettrath führenden Broich“, diente die Lohmühle zunächst der Herstellung von Lohe, gemahlener Fichten- und Eichenrinde, die wegen ihres Gerbsäuregehaltes von den am wasserreichen Niederrhein zahlreichen Gerbereien nachgefragt wurde.

Bereits zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Mühlenbetrieb eingestellt und das Gebäude zweckentfremdet. Nachdem das Gebäude der hier ansässigen Pfarrei geschenkt wurde fand im Jahre 1922 die erste Sanierung zugunsten katholischen Jugendbewegung Bund Neudeutschland statt.

Im 2. Weltkrieg, als Reifenlager genutzt, traf eine Brandbombe die alte Mühle. Die Holzdecken und die schweren Balken verbrannten vollständig; nur die meterdicken Mauern überstanden den Luftangriff.

1957 gründete sich die „Turmgemeinde Mönchengladbach e.V.“ und baute mit Hilfe von Spenden aus der Mönchengladbacher Bürgerschaft sowie Unterstützung des Bistums und der Stadt die Ruine wieder für den Bund Neudeutschland auf.

Im Mai 1999 begutachteten die Architekten Offermann + Sillmanns aus Mönchengladbach die Mühle, entwickelten ein Sanierungskonzept und nahmen schließlich die Herausforderung ihrer Restaurierung an.

Ende 2001 wurde zunächst mit dem Wiederaufbau der Mühlenburg begonnen, und  im September 2002 konnten wir gemeinsam mit unseren Mandanten und Geschäftspartnern in der Mühlenburg die Einweihung der neuen Büroräume feiern. Der Mühlenturm selbst musste weiter austrocknen.  Das Baudenkmal Lohmühle wurde dann Ende 2003 vollständig bezogen.

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